Woher kommen Lamas eigentlich?

Die Urkameliden stammten aus Nordamerika. Im Verlauf der Zeit ist ein Teil der Urkameliden über Mittel- nach Südamerika gewandert, woraus sich die Gattung der südamerikanischen Kleinkamele oder Neuweltkameliden entwickelt hat. Die Wildformen dieser Gattungen sind das Guanako und das Vikunja.

Bereits vor 6.000 Jahren domestizierten die Indios die Wildformen der Neuweltkameliden. Aus dem Guanako züchteten sie gezielt grossrahmige, robuste und willige Lamas, die bei entsprechendem Training eine Last von bis zu 20% ihres Körpergewichtes tragen können. Das viel kleinere, als Wolllieferant dienende Alpaka hingegen ist nach heutigem Wissensstand aus beiden Wildformen (Guanako und Vikunja) gezüchtet worden.

Urkameliden (Nordamerika)

  • Grosskamele oder Altweltkameliden
  • 1-höckriges Kamel oder Dromedar
  • 2-höckriges Kamel oder Trampeltier

Kleinkamele oder Neuweltkameliden (Südamerika)

  • Wildformen: Guanako – Vikunja
  • Haustierformen: Lama – Alpaka